© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.Zwieback-Pancakes als clevere Resteverwertung fürs Frühstück
Oft fristet Zwieback ein trauriges Dasein im Vorratsschrank und kommt erst bei Magenverstimmungen wieder zum Vorschein. Dabei steckt in den gerösteten Scheiben ein enormes kulinarisches Potenzial für süße Gerichte. Wenn du also noch eine angebrochene Packung übrig hast, dann mach doch mal Zwieback-Pancakes daraus.
Zwieback-Pancakes: einfach und lecker
Der Weg zu einem geschmeidigen Teig beginnt mit der Zerkleinerung der knusprigen Scheiben. Du kannst dafür einen leistungsstarken Mixer verwenden oder die Stücke in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz bearbeiten. Das Ziel ist eine feine, mehlartige Konsistenz ohne große Stücke. In einer Rührschüssel bereitest du anschließend die flüssigen Komponenten vor. Ein aufgeschlagenes Ei verbindet sich mit etwas Zucker und einer Prise Salz zu einer hellen Masse. Danach rührst du Joghurt und Milch unter.
Sobald die feuchten Zutaten glatt gerührt sind, kommen die trockenen Elemente ins Spiel. Du hebst die vorbereiteten Brösel zusammen mit etwas Mehl, Backpulver und einer Prise Zimt unter die Flüssigkeit. Rühre den Teig nur so lange, bis sich alles gerade eben verbunden hat. Die Masse muss danach abgedeckt für gut zwanzig Minuten ruhen. In dieser Zeit quellen die trockenen Bestandteile auf und nehmen die Flüssigkeit vollständig auf. Das Resultat ist ein kompakterer Teig, der beim Ausbacken seine Form behält und nicht unkontrolliert in der Pfanne zerläuft.
Für das Ausbacken wählst du am besten eine beschichtete Pfanne und erhitzt darin ein neutrales Pflanzenöl bei mittlerer Temperatur. Gib jeweils einen großzügigen Löffel des Teigs in die Pfanne. Lass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Portionen, damit du sie später problemlos wenden kannst. Der richtige Moment zum Umdrehen ist gekommen, wenn sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden und die Ränder leicht matt aussehen. Ein flacher Pfannenwender hilft dir dabei, die Pfannkuchen mit einer schnellen Bewegung auf die andere Seite zu befördern. Backe sie goldbraun zu Ende und halte sie bei Bedarf im leicht angewärmten Ofen warm, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
Während die warmen Teigfladen in der Pfanne brutzeln, bleibt genug Zeit für die Vorbereitung der Beilagen. Die leicht zimtige und röstige Note des Gebäcks harmoniert hervorragend mit einer Vielzahl von Toppings. Wer es traditionell mag, gießt großzügig Ahornsirup darüber und serviert frisches Obst der Saison dazu. Knackige Apfelspalten, saftige Blaubeeren oder süße Erdbeeren bringen eine angenehme Frische auf den Teller. Für eine besonders weiche und fruchtige Komponente sorgen Apfelmus oder deine Lieblingsmarmelade. So wird aus einer simplen Resteverwertung ein vollwertiges und wandelbares Wohlfühlgericht.
Ebenfalls perfekt fürs Frühstück: diese Zitronen-Chia-Pancakes oder diese kanadischen Apfel-Pancakes.
Zutaten
Schritte 1/3
Zerbrösele zuerst den Zwieback möglichst klein, sodass keine großen Stücke mehr vorhanden sind. Dafür kannst du ein Nudelholz oder einen Standmixer benutzen.
Schritte 2/3
- ¼ Ei
- ¼ EL Zucker
- ¼ Prise Salz
- 30 ml griechischer Joghurt
- 20 ml Milch
- ¼ TL Backpulver
- 10 g Mehl
- ¼ Prise Zimt
Schlage das Ei mit Zucker und einer Prise Salz schaumig. Rühre anschließend Joghurt und Milch unter. Füge zum Schluss den Zwieback, Backpulver, Mehl und Zimt hinzu. Verrühre alles zu einem glatten Teig und lass ihn abgedeckt für 20 Minuten ruhen.
Schritte 3/3
- Pflanzenöl
Erhitze etwas Pflanzenöl in der Pfanne und fülle einen großen Löffel voll Teig hinein. Backe den Pancake von jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten goldbraun. Wiederhole das, bis der Teig aufgebraucht ist.
Guten Appetit!
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