Hier kommt deine Rettung, wenn du in Snacknot bist© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

Hier kommt deine Rettung, wenn du in Snacknot bist

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Dominique Birkelbach

Dominique Birkelbach

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Du stehst in der Küche und hast plötzlich unglaubliche Lust auf etwas Süßes. Der Vorratsschrank ist leer, weil du beim letzten Einkauf standhaft geblieben bist und bewusst keine Snacks eingepackt hast. Allerdings meldet sich jetzt dein Snackmagen. Mit diesen Zimt-Bananenchips sorgst du im Handumdrehen für Abhilfe!

Rezept für Zimt-Bananenchips aus dem Airfryer

Bananen sind in der Küche extrem vielseitig einsetzbar. Das gilt besonders dann, wenn die Schale bereits erste braune Punkte bekommt. Während des Reifeprozesses wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um, was die Frucht auf natürliche Weise süßt. Durch die Hitze beim Garen wird dieser Effekt noch einmal deutlich verstärkt. Der fruchteigene Zucker karamellisiert leicht an der Oberfläche. Kombinierst du das Ganze mit warmen Gewürzen wie Zimt, etwas Vanille und einer Prise Muskatnuss, entsteht ein fantastisches Aroma. Geschmacklich bewegt sich das Ergebnis irgendwo zwischen einem gemütlichen Dessert und frischem Gebäck.

Der große Vorteil bei dieser Zubereitung ist die Technik. Gekaufte Bananenchips werden für den typischen Crunch oft in reichlich Fett frittiert und liegen danach schwer im Magen. Die Heißluftfritteuse arbeitet völlig anders. Sie wirbelt heiße Luft in hoher Geschwindigkeit um die Fruchtscheiben, entzieht ihnen die Feuchtigkeit und sorgt für knusprige Ränder. Dafür brauchst du nur eine winzige Menge Öl. Das Fett dient lediglich dazu, dass die Gewürze besser haften bleiben und die Oberfläche eine schöne goldbraune Farbe annimmt. Der gesamte Ablauf ist dadurch unkompliziert und ideal für spontane Gelüste.

Für das beste Ergebnis kommt es auf die richtige Schnitttechnik an. Schneidest du die Bananen zu dick, bleiben sie im Inneren weich und eher zäh. Sind die Scheiben dagegen hauchdünn, verbrennen sie schnell, bevor sie richtig trocknen können. Eine gleichmäßige Dicke von etwa drei bis vier Millimetern ist optimal. Ein Gemüsehobel leistet hier hervorragende Dienste, aber ein scharfes Messer und eine ruhige Hand funktionieren genauso gut. Ebenso wichtig ist die Platzierung im Garkorb. Die heiße Luft muss jede einzelne Scheibe gut umströmen können. Liegen die Bananenstücke übereinander, dämpfen sie im eigenen Saft und werden nicht knusprig. Backe sie also lieber in mehreren kleinen Durchgängen.

Auch wenn du bei dieser Methode deutlich weniger Fett verwendest als beim klassischen Frittieren, solltest du die Erwartungen realistisch halten. Die selbst gemachten Chips sind eine tolle Alternative zu industriellen Süßigkeiten, aber kein kalorienfreies Diätprodukt. Die Früchte bringen von Natur aus Fruchtzucker mit und je nach Geschmack gibst du vielleicht noch etwas zusätzliche Süße in deine Gewürzmischung. Der entscheidende Pluspunkt ist jedoch die volle Kontrolle über die Zutaten. Du weißt ganz genau, was in deinem Snack steckt, und kommst völlig ohne künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe aus.

Nach dem Backen müssen die Bananenchips vollständig auf einem Gitter auskühlen. Erst während sie Raumtemperatur annehmen, entwickeln sie ihre endgültige knusprige Textur. Falls du nicht sofort die gesamte Portion aufisst, lassen sie sich luftdicht verschlossen für einige Tage aufbewahren. Sie schmecken pur auf dem Sofa hervorragend, machen sich aber auch richtig gut als knuspriges Topping auf dem morgendlichen Haferbrei oder einer Schüssel Joghurt.

Der Airfryer ist perfekt, um spontane Snacks zuzubereiten. Probiere auch einmal Churro-Bällchen aus dem Airfryer, vegane loaded Airfyer-Nachos oder Zwiebelringe aus dem Airfryer.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
0 Min.
Backzeit
15 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Portionen
2
Bananen (fest)
1 TL
Zitronensaft
1 EL
geschmolzenes Kokosöl
2 EL
Zucker
2 TL
Zimt
TL
Vanillezucker
1 Prise
Muskatnuss
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  • Schritte 1/9

    • 2 Bananen

    Schäle die Bananen und schneide sie mit einem Messer in etwa 2 mm dicke Scheiben.Tipp: Wenn die Bananen noch fest genug sind, kannst du auch eine Mandoline 🛒 nehmen.

  • Schritte 2/9

    • 1 TL Zitronensaft

    Gib die Bananenscheiben in eine Schüssel und beträufle sie mit dem Zitronensaft. Vermische alles vorsichtig miteinander.

  • Schritte 3/9

    • 1 TL Speisestärke

    Streue die Speisestärke darüber und wende die Scheiben darin, sodass sie alle leicht überzogen sind.

  • Schritte 4/9

    • 1 EL geschmolzenes Kokosöl

    Gieße das geschmolzene Kokosöl dazu und vermenge alles gleichmäßig.

  • Schritte 5/9

    • 2 EL Zucker
    • 2 TL Zimt
    • TL Vanillezucker
    • 1 Prise Muskatnuss

    Mische Zucker, Zimt, Vanillezucker und Muskatnuss in einer kleinen Schüssel.

  • Schritte 6/9

    Lege die Bananenscheiben nebeneinander in den Airfryer-Korb. Achte darauf, dass sie sich nicht überlappen.

  • Schritte 7/9

    Bestreue die Scheiben gleichmäßig mit der Gewürzmischung.

  • Schritte 8/9

    Gare die Chips bei 170 °C für etwa 8 Minuten. Wende sie anschließend vorsichtig und gare sie für 4-5 Minuten bei 160 °C, bis sie goldbraun sind.

  • Schritte 9/9

    Nimm die Chips heraus und lass sie auf einem Gitter vollständig auskühlen.

  • Guten Appetit!

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    © Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

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