Gut, besser, Ameretto-Croissants zum Frühstück© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

Gut, besser, Ameretto-Croissants zum Frühstück

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Dominique Birkelbach

Dominique Birkelbach

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Manche Morgen verlangen nach mehr als nur einem schnellen Toast. Wenn du dir Zeit nimmst und den Tisch reichhaltig deckst, darf ein süßes Highlight nicht fehlen. Genau hier kommen Croissants mit einer feinen Mandelnote und einem Schuss Likör ins Spiel. Sie verbinden die buttrige Leichtigkeit der französischen Backkunst mit dem warmen Aroma eines klassischen italienischen Desserts. Das Ergebnis ist ein Gebäck, das schon beim ersten Bissen deutlich macht, dass heute kein gewöhnlicher Tag ist.

Amaretto-Croissants werten den nächsten Brunch garantiert auf

Sobald das Blech im Ofen steht, zieht ein feiner Duft durch die Küche. Der warme Geruch nach geschmolzener Butter mischt sich mit der süßen Marzipannote des Likörs. Wenn Gäste oder die Familie eintreffen, ist der Appetit sofort geweckt. Zu einer heißen Tasse Kaffee oder einem cremigen Cappuccino serviert, entfalten die frisch gebackenen Hörnchen ihr volles Potenzial. Der Kontrast aus der knusprig blättrigen Hülle und dem weichen Kern macht jeden Bissen spannend.

Ein gelungener Brunch lebt vom Wechselspiel der Aromen. Während herzhafte Speisen wie Rührei, Käseauswahl und frisches Brot die Grundlage bilden, sorgt die süße Komponente für Abwechslung. Normale Butterhörnchen sind dabei schon ein echter Favorit. Durch die Zugabe von Mandeln und Likör hebst du den Klassiker jedoch auf ein neues Level. Die Füllung schmiegt sich weich an den Teig und hält das Innere wunderbar saftig, während die äußeren Schichten beim Backen goldbraun karamellisieren.

Das Geheimnis dieses Rezepts liegt in der Wahl des Likörs. Amaretto stammt ursprünglich aus Italien und bringt ein unverwechselbares Aroma mit, das an feines Marzipan erinnert. Interessanterweise wird dieser Geschmack traditionell nicht nur aus Mandeln gewonnen. Oft kommen Aprikosenkerne zum Einsatz, die eine ganz ähnliche und oft noch intensivere aromatische Tiefe besitzen. Beim Backen verfliegt der Alkohol größtenteils und zurück bleibt eine warme nussige Süße, die hervorragend mit dem buttrigen Teig harmoniert.

Um die Entstehung des berühmten Likörs ranken sich verschiedene Mythen. Die wohl bekannteste Erzählung führt in die norditalienische Stadt Saronno ins 16. Jahrhundert. Einer Legende nach saß eine örtliche Wirtin einem Maler Modell und verliebte sich in ihn. Um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, kreierte sie ein besonderes Getränk. Sie mischte Weinbrand mit Aprikosenkernen und ausgewählten Gewürzen, um ihm ein einzigartiges Geschenk zu machen.

Sie benannte die Kreation nach ihrer Heimatstadt und übergab das Rezept an den Künstler. Von dort aus soll es in seiner Familie über Generationen weitergereicht worden sein. Ob sich diese romantische Geschichte exakt so abgespielt hat, bleibt ein Geheimnis der Vergangenheit. Fest steht jedenfalls, dass die Kombination aus Mandelaroma und luftigem Teig bis heute hervorragend funktioniert. Wenn du dir am Wochenende etwas Gutes tun möchtest, probiere diese Variante einfach aus und überzeuge dich selbst von dem feinen Geschmack.

Damit das Gebäck optimal gelingt, solltest du den Teig vor dem Verarbeiten gut kühlen. Der Teig braucht Kälte, damit die feinen Butterschichten nicht vorzeitig schmelzen und später im Ofen für die typische blättrige Struktur sorgen. Streiche die Füllung gleichmäßig auf und lass die Ränder etwas frei, damit beim Aufrollen nichts herausquillt. Ein wenig Eigelb auf der Oberfläche sorgt schließlich für den schönen Glanz. Frisch aus dem Ofen und noch leicht warm schmecken sie am allerbesten.

Lust auf noch mehr herrliche Wochenendfrühstücksoptionen? Wie wäre es mit Zitronen-Cheesecake-Croissants, Shakshuka-Croissants oder Croissant-Sandwich mit Apfel, Ziegenkäse und Bacon.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
15 Min.
Backzeit
20 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Portionen
Für die Croissants:
Rolle
Croissantteig (aus dem Kühlregal, ca. 275 g)
10 g
gemahlene Mandeln
EL
Amaretto
EL
Zucker
Eigelb
EL
Wasser
Für den Amaretto-Sirup:
6⅔ g
Zucker
Ansonsten:
10 g
Mandelblättchen
Puderzucker (nach Geschmack)
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  • Schritte 1/11

    Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.

  • Schritte 2/11

    • Rolle Croissantteig

    Rolle den Croissantteig aus und trenne die einzelnen Dreiecke an den vorgegebenen Markierungen.

  • Schritte 3/11

    • 10 g gemahlene Mandeln
    • EL Amaretto
    • TL Mandelextrakt
    • EL Zucker

    Verrühre für die Füllung die gemahlenen Mandeln mit 2 EL Amaretto, dem Mandelextrakt und 1 EL Zucker zu einer streichfähigen Masse.

  • Schritte 4/11

    Verteile etwas von der Mandelmasse auf dem breiten Ende der Teigdreiecke.

  • Schritte 5/11

    Rolle die Dreiecke von der breiten Seite zur Spitze hin auf und forme sie zu Hörnchen.

  • Schritte 6/11

    • Eigelb
    • EL Wasser

    Verquirle das Eigelb mit dem Wasser und bestreiche die Croissants damit.

  • Schritte 7/11

    Backe die vorbereiteten Croissants etwa 15-18 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

  • Schritte 8/11

    • 6⅔ g Zucker
    • 10 ml Amaretto

    Gib währenddessen 20 g Zucker und 30 ml Amaretto in einen kleinen Topf und erhitze die Mischung unter gelegentlichem Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

  • Schritte 9/11

    • 10 g Mandelblättchen

    Röste die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett 2-3 Minuten goldbraun an.

  • Schritte 10/11

    Bestreiche die noch warmen Croissants direkt nach dem Backen mit dem Amaretto-Sirup. Streue sofort die gerösteten Mandelblättchen darüber.

  • Schritte 11/11

    • Puderzucker

    Lass die Croissants auskühlen und bestäube sie je nach Geschmack vor dem Servieren mit Puderzucker.

  • Guten Appetit!

    Gut, besser, Ameretto-Croissants zum Frühstück
    © Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

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